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Holz ist das klassische Baumaterial der Menschheit.
Es vereinigt Festigkeit, lange Lebensdauer, gute Verarbeitungsmöglichkeiten
und Isoliereigenschaften. Holz hat aber auch Nachteile,
es arbeitet unter Einwirkung von Feuchtigkeit und
ist anfällig auf Fäulnis. Bis in die Neuzeit
war Vollholz der Bootsbaustoff. Heute wird bei Yachtneubauten
Sperrholz verwendet. Kochfest und verleimt, in mehreren
Schichten von Furnieren aufgebaut, können diese
Platten kaum noch schrumpfen, schwellen oder sich
verziehen. Ein sorgfältig gebautes Sperrholzboot
bleibt immer dicht.
Stahl ist zehnmal so schwer wie Holz, seine Festigkeit
ist aber wesendlich größer, daher kann
die Außenhaut viel dünner sein als bei
einem Holzboot. Nachteilig ist, dass Stahl die Kondenswasserbildung
fördert und Rostanfällig ist. Aluminium
verbindet die Vorteile der Stahlbauweise mit großer
Leichtigkeit. Bei unsachgemäßer Verarbeitung
kommt es zu starker galvanischer Korrosion. Leider
sind Material und Verarbeitung sehr teuer. Ferrozement
oder Stahlbeton eignet sich ausgezeichnet für
feste und unempfindliche Rümpfe. Leider ist Beton
auch sehr schwer.
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